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4 Januar, 2018 — 4 Minuten Lesezeit

Langfristig und weltweit eine gute Medienbereitstellung mithilfe der Cloud gewährleisten

Trends kommen und gehen in kürzester Zeit, da ist es nicht verwunderlich, dass auch das Verbraucherverhalten genauso unbeständig geworden ist. Und auch die Nachfrage nach Medieninhalten in Echtzeit scheint gestiegen zu sein. Um unter diesen Bedingungen auf dem Markt zu bestehen, sind Vertreter der Rundfunk- und Medienbranche gefordert, dauerhaft herausragende Inhalte bereitzustellen.

Eine neue Generation von Wettbewerbern, die ohne IT-Altsysteme aufgewachsen ist, sorgt bei den traditionellen Akteuren für zusätzlichen Druck. Trotzdem stechen auch einige der älteren Organisationen hervor, da sie bei innovativen Entwicklungen ganz vorne mit dabei sind. Dazu gehört auch Turner Broadcasting System Europe Limited (TBSEL).

Turner ist Betreiber von CNN International und Cartoon Network und hat als Unternehmen im Laufe der Jahre schon so manche Veränderung erlebt. Steve Fish, VP International Media & Tech bei Turner, hat uns vor Kurzem im Gespräch verraten, wie er das Verhalten und die Erwartungen der Verbraucher einschätzt.

Fish erklärte uns, dass Verbraucher die Branche mit dem wachsenden Wunsch nach „Day and-Date-Veröffentlichungen“ unter Druck setzen. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Erwartung, dass neue Produktionen über alle Kanäle zeitgleich veröffentlicht werden. So sehen sich Unternehmen gezwungen, innovative Lösungen zu finden, um effizienter zusammenzuarbeiten. Nur so sind sie in der Lage, den Produktionszyklus zu verkürzen und zuverlässigere und nahtlose Prozesse zu realisieren.

„Als ich 2004 ins Unternehmen kam, arbeiteten wir in den verschiedenen Regionen noch völlig unabhängig voneinander. Das war damals auch noch durchaus sinnvoll. Aber inzwischen hat sich vieles in unserer Branche stark verändert“, so Fish. „Die Zeiten der autarken Technologiezentren sind vorbei. Außerdem kommen wir viel leichter an Support

für Dienstleistungen als an Hilfe für Hardwaresysteme heran. Früher hat jede Region isoliert für sich gearbeitet und irgendwann hatten wir mit den steigenden Produktionsmengen ordentlich zu kämpfen.“

Gemeinsam den Bedarf an Echtzeit-Inhalten decken

Für Fish stand fest, dass sich die bestehenden Prozesse und Produktionstechniken möglichst schnell ändern mussten, um weltweite Day-and-Date-Veröffentlichungen realisieren und die wachsenden Ansprüche der Branche und ihrer Kunden erfüllen zu können.

„Uns wurde schnell klar, dass ein erfolgreicher Wandel nur durch gute Zusammenarbeit gelingen kann. Wenn wir besser zusammenarbeiten könnten, würden wir auch produktiver werden. Deshalb haben wir uns für eine Cloudlösung entschieden, über die wir unsere Arbeitsweise in sämtlichen Regionen am schnellsten angleichen und Prozesse standardisieren konnten.“

Seit der Einführung von Cloudtechnologie profitiert TBSEL neben der gesteigerten Produktivität noch von weiteren Vorteilen.
„In dieser Branche muss produziert werden, was das Zeug hält, da bleibt kaum Zeit für die Recherche nach neuen Tools. Wenn wir aber neue Tools einführen möchten, muss das möglichst reibungslos vonstattengehen. Wir müssen erfinderisch sein und das geht in der Cloud viel einfacher und risikofreier“, erläutert Fish. Heute ist die Zusammenarbeit verschiedener Teams eine Selbstverständlichkeit bei TBSEL, wodurch sich die Produktionszeiten erheblich verkürzt haben.
„Unser Ziel ist es, eine homogene Arbeitsweise und kodifizierte Arbeitsstandards zu schaffen. Wir wollen uns einfach nicht mehr mit unterschiedlichen Dateiformaten rumschlagen. Heute sind wir in der Lage, großartige Inhalte viel schneller auf mehreren Märkten zu veröffentlichen“, so Fish.

Eine reibungslose Einführung

„Wir sind schneller geworden, wir liefern unseren Kunden großartigen Content und schaffen mehr trotz geringerem Aufwand“, fährt Fish fort. „Unsere Kunden entscheiden zudem selbst, was sie zu welchem Zeitpunkt sehen möchten. Wir sind also sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben.“

In Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Branche gab Fish uns einige interessante Prognosen und Ratschläge mit auf den Weg.

„Ich gehe davon aus, dass sich vermehrt Eins-zu-eins-Beziehungen zwischen Anbietern und Verbrauchern etablieren werden. Dabei wird die Nutzererfahrung, die dem Publikum geboten wird, fast den gleichen Stellenwert einnehmen wie die Inhalte, die es zu sehen bekommt. Meiner Meinung nach sollten Medienunternehmen darum unbedingt lernen, die vorhandenen Daten besser zu verstehen und zu nutzen. Nur dann werden sie in der Lage sein, die Erwartungen der Verbraucher zu erfüllen und im Geschäft zu bleiben.“

Mehr über die Verlagerung der Medienbranche in die Cloud erfahren Sie hier in der Kategorie „Medien“ unseres Blogs.

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