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14 November, 2017 — 4 Minuten Lesezeit

Das Internet der Dinge und die Cloud – Superhelden im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung

Das Internet der Dinge oder IoT (Internet of Things) war früher nicht mehr als die Phantasievorstellung einiger Science-Fiction-Autoren. Kühlschränke, die ihrem Besitzer mitteilen, wenn die Milch alle ist? Eine Heizung, die sich anschaltet, bevor man nach Hause kommt? Nichts als Hirngespinste.

Jetzt ist es Wirklichkeit, und IoT-Geräte sammeln unglaublich viele Daten. Daten, die beispielsweise dafür genutzt werden können, zentrale Fragen des Umweltschutzes anzugehen. Daten, die allerdings auch irgendwo gespeichert werden müssen, um ausgewertet und geordnet zu werden. Ohne die Cloud als Dateispeicherplatz und die damit verfügbaren Möglichkeiten zur Analyse, Bearbeitung und Freigabe von Daten gäbe es kein Internet der Dinge. Und die Kombination von Cloud und Internet der Dinge sorgt dafür, dass die 400 Zettabyte Daten, die bis 2018 jährlich von IoT-Geräten generiert werden, auch verarbeitet werden können.

Bei Winnow Solutions handelt es sich um ein Unternehmen, das die Lebensmittelverschwendung in der Gastgewerbebranche bekämpft. Die Firma zeigt, was erreicht werden kann, wenn Daten besser verwaltet werden. Um die Lebensmittelverschwendung einzudämmen, werden mithilfe von IoT- und Cloudtechnologie relevante Informationen zwischen Winnow und Hunderten von Hotel- und Restaurantküchen in über 20 Ländern in Echtzeit ausgetauscht.

Die IoT-Lösung des Unternehmens besteht darin, eine digitale Waage unterhalb des Abfalleimers mit einem Tablet zu verbinden, auf dem sich durch ein paarmal Tippen rasch kategorisieren lässt, was entsorgt wurde. Anhand vorher hochgeladener Preislisten kann die Software dann den genauen Wert des Abfalls bestimmen. Diese Daten werden in die Cloud hochgeladen und dann von Winnow ausgewertet. Am Ende erhalten die Küchen dann täglich einen Bericht darüber, welche und wie viele Nahrungsmittel entsorgt wurden und wie teuer das für sie war.

„1,3 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln werden jedes Jahr verschwendet. Das bedeutet, das ungefähr eine Billion Dollar im Mülleimer landen“, sagt uns Philip Verey, Commercial Director von Winnow Solutions. „Global gesehen ist das eines der größten Umweltprobleme unserer Generation. Wir sind auf einer weltweiten Mission, um dieses Problem zu lösen – und die Cloud hilft uns dabei.“

Die IoT-Technologie und die Cloud ermöglichen es den Mitarbeitern von Winnow, detaillierte Daten in Echtzeit bereitzustellen. Und diese Daten können von Köchen genutzt werden, um ihre Küche effizienter zu führen und sinnvollere Entscheidungen zu treffen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Daten hilfreich für die Planung sind. Winnow hilft Küchen auf eine einfache Art und Weise, ihre Lebensmittelverschwendung akkurat zu messen, damit sie ihren täglichen Verbrauch besser planen können.“ Laut Verey sprechen die Ergebnisse für sich: „Im Laufe eines Jahres konnte die Lebensmittelverschwendung in Küchen, die Winnow nutzen, um 50–70 % reduziert werden.“

Auch wenn die Technologie in 25 Ländern weltweit angewandt wird, arbeitet das Team von nur vier Büros aus – in London, Dubai, Schanghai und Singapur. Verey zu Folge ist das allerdings überhaupt kein Problem, da die Cloud den Zugriff auf Daten aus sämtlichen Küchen von überall aus und zu jeder Zeit möglich macht. „Entfernungen stellen für die Leute einfach kein Problem mehr da. Dank der Cloud ist es überhaupt nicht wichtig, wo wir uns befinden. Solange unsere Kunden Zugang zum Internet haben, können wir Daten empfangen und unsere Dienstleistungen ohne Einschränkungen zur Verfügung stellen.“

Die Cloud trägt nicht nur dazu bei, dass Winnow die Lebensmittelverschwendung weltweit bekämpfen kann, sondern hat dem Unternehmen auch geholfen, seit seiner Gründung im Jahr 2013 international zu wachsen. Wir haben Verey dazu befragt, was er anderen Unternehmen raten würde, die global wachsen möchten, und er sagte: „Falls man expandieren möchte, ist die Cloud der effizienteste Weg, um Technologien verbreiten zu können. Heutzutage sollte jedes ernstzunehmende Technologieunternehmen mit der Cloud arbeiten – ich wäre überrascht, wenn das noch nicht der Fall ist.“

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