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27 September, 2017 — 5 Minuten Lesezeit

Breaking Barriers: Flüchtlingen zu Beschäftigung verhelfen – mit der Cloud

„Vor Dropbox haben wir alles als E-Mail-Anhang verschickt. Das führte zu zahlreichen Duplikaten und oft zu Zeitverschwendung, da einiges mehrmals neu geschrieben werden musste. Ich verschicke jetzt wahrscheinlich 75 % weniger E-Mails!“ – Matthew Powell, CEO von Breaking Barriers

Die Flüchtlingskrise hat auf der ganzen Welt massive Ausmaße erreicht. Fast täglich sehen wir in den Nachrichten Menschen, die vor Krieg und Armut und auf der Suche nach einem sicheren Leben aus ihrer Heimat flüchten. Laut UNHCR werden weltweit fast 20 Menschen pro Minute aufgrund von Konflikten oder Verfolgung gewaltsam vertrieben.

Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres suchten 164.500 Menschen in Europa Asyl. Europa ist also weiterhin ein wichtiges Ziel für Flüchtlinge, die sich ein neues Leben aufbauen möchten.

Matthew Powell, CEO von Breaking Barriers – einer Organisation mit dem Ziel, sinnvolle Beschäftigung für Flüchtlinge zu finden – sagt, eine langfristige Beschäftigung für Flüchtlinge zu finden, sei äußerst wichtig, um diese Stabilität zu erreichen: „Die Flüchtlingskrise ist kein neues Phänomen. In Großbritannien steigt die Zahl der ankommenden Flüchtlinge seit dem zweiten Weltkrieg konstant an“, so Matthew. „Und jeder Flüchtende hat hier einen gesetzlichen Anspruch auf Beschäftigung.“

Deshalb gründete Matthew Breaking Barriers. Flüchtlinge haben ihm zufolge im Allgemeinen keine Erfahrung mit dem Arbeitsmarkt vor Ort, wodurch es ihnen erschwert wird, ihren ersten Job in Großbritannien zu finden. Andere wissen nicht, wie sie sich für eine Stelle bewerben sollen. Das Ziel von Breaking Barriers ist, gemeinsam mit den Flüchtlingen darauf hinzuarbeiten, dass ihre Fähigkeiten und Qualifikationen zu den infrage kommenden offenen Stellen passen.

Matthew erklärt, dass damit nicht nur eine erfolgreiche Integration der Geflüchteten in die jeweiligen Gemeinden ermöglicht wird, sondern dass es auch einträglich für die Unternehmen ist: „Die Menschen, die wir unterstützen, haben unaussprechliche Dinge erlebt. Um als Flüchtling anerkannt zu werden, mussten sie dem Home Office (dem britischen Innenministerium) zweifelsfrei beweisen, dass ihr Leben im Heimatland in Gefahr war. Sie verdienen eine zweite Chance“, erklärt Matthew. „Wir haben eine beträchtliche Flüchtlingsbevölkerung. Die meisten haben eine Hochschulausbildung, doch die Arbeitslosigkeit unter Flüchtlingen liegt bei über 50 %. Es ist einfach vernünftig, ihnen eine sinnstiftende Beschäftigung zu verschaffen, insbesondere da Großbritannien unter einem immer weiter steigenden Fachkräftemangel leidet.“

Breaking Barriers wurde vor zweieinhalb Jahren gegründet und besteht aus einem Team von 10 Mitarbeitern, die pro Jahr direkt mit knapp 300 Flüchtlingen arbeiten. Unterstützt wird das Unternehmen von einer Gruppe von Geschäftspartnern wie der Bank of America, Thomson Reuters und Mayer Brown, die Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten. Für Matthew war es wichtig, eine effiziente Infrastruktur aufzubauen, damit die vielen Rädchen dieser Organisation nahtlos ineinandergreifen können:

„Deshalb sind wir vor über einem Jahr eine Partnerschaft mit Dropbox eingegangen“, sagt er. „Für uns ist der einfache Zugriff auf die Informationen zu unseren Leistungsempfängern sehr wichtig. Und die Möglichkeit, unabhängig vom Standort auf diese Informationen zuzugreifen, ist für unser Team unbezahlbar. Vor Dropbox haben wir alles als E-Mail-Anhang verschickt. Das führte zu zahlreichen Duplikaten und oft zu Zeitverschwendung, da einiges mehrmals neu geschrieben werden musste. Ich verschicke jetzt wahrscheinlich 75 % weniger E-Mails!“

Für Matthew geht es auch um die Schaffung eines transparenten Geschäftsmodells und die Förderung von teamübergreifendem Lernen. Seiner Meinung nach wird dies dadurch ermöglicht, dass jeder Zugriff auf alle Informationen hat und nicht nur auf diejenigen Inhalte, die mit seiner jeweiligen Abteilung in Verbindung stehen: „Ich möchte, dass mein Team jeden Aspekt des Unternehmens sieht. Ich glaube, dass die Teammitglieder die verschiedenen Rollen besser verstehen, wenn sie sehen, was die anderen machen“, erklärt er.

Ein wichtiger Aspekt der Arbeit von Breaking Barriers besteht darin, Vertrauen bei den Leistungsempfängern zu schaffen. Aufgrund der heiklen Natur der persönlichen Informationen, so Matthew, ist die Art und Weise, wie diese Informationen genutzt und gespeichert werden, von großer Bedeutung: „Wir verfügen über extrem vertrauliche Informationen. Die Familien vieler Flüchtlinge, mit denen wir arbeiten, sind in anderen Ländern weiterhin Gefahren ausgesetzt. Damit sie uns vertrauen können, müssen sie also davon überzeugt sein, dass die Informationen, die sie uns mitteilen, gut geschützt sind.“

Zu guter Letzt haben wir Matthew gefragt, welchen Rat er Unternehmen geben würde, die noch keine Cloudtechnologien nutzen: „Wagen Sie den Schritt“, sagt er. „Die Cloud macht Ihre Arbeit effizienter, effektiver und weniger nervenaufreibend. Uns gab die Cloud außerdem den Anstoß, uns auch mit anderen Technologien auseinanderzusetzen, durch die unsere Organisation noch weiter optimiert wird.“

Klicken Sie hier, um herauszufinden, wie andere gemeinnützige Organisationen wie das International Refugee Assistance Project (IRAP) Dropbox Business nutzen, um Flüchtlinge zu unterstützen. Wenn Sie mit Breaking Barriers zusammenarbeiten möchten, erreichen Sie das Unternehmen auf Twitter oder Facebook oder auf dieser seine Webseite.

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